Back in Sydney!

Montag, 02.12.2013

Wir sind heute Nachmittag wieder in Sydney eingetroffen, nachdem wir die letzten Tage endlich nochmal wieder etwas Sonnenschein und Strand genießen konnten. Die Tage begannen meist früh mit atemberaubenden Sonnenaufgängen am Meer. Nils hat jede Chance genutzt nochmal ins Meer zu springen (ich nur jede Zweite) und wir haben einen der schönsten Strände gefunden. An diesem Strand war ich bereits zuvor, als ich mit Homey und einem anderen AuPair für ein Wochenende unterwegs war. Weißer Sand und kristallblaues Wasser - Hyams Beach, Jervis Bay) das kommt der Vorstellung der Karibik schon sehr nah. In solchen Momenten möchte man doch gerne noch länger bleiben. Sonntagabend sind wir in Wollongong angekommen und haben eine Nacht bei der Oma der Familie verbracht. Wir hatten super leckeres Abendessen zusammen und haben es uns einfach gut gehen lassen. Heute ging es dann weiter nach Sydney. Gerade rechtzeitig haben wir es geschafft unseren Mietwagen abzugeben. Morgen muss ich noch die letzten Papiersachen bzgl. Homey erledigen und dann geht es schon fast in den Flieger. Ich habe mich wahnsinnig gefreut meine Jungs hier wieder zu sehen und sie sich mich. Gerard scheint mich nicht wirklich wieder zu erkennen - vielleicht kommt das morgen- aber die anderen drei haben mich freudestrahlend überrannt. Die sind mir doch sehr ans Herz gewachsen. Nach wenigen Minuten wurde deutlich, dass sich am Montag hier nichts geändert hat und ich war froh nicht mehr in der AuPairRolle zu sein. Zuhause wir kommen! Wir lassen uns Sydney noch ein wenig schmecken und dann sprechen wir uns persönlich wieder.

Auf ganz bald!

Nils&Sarah

Finally: Melbourne!

Montag, 25.11.2013

He guys!

Das Abenteuer hört nicht auf, sondern spitzt sich eher noch zu. Verglichen mit den letzten Tagen war das Outback langweilig. Bushcamping extreme mit Regen. Erinnert ihr euch an den letzten deftigen Regen, wo wir in unsere Schwimmsachen gesprungen sind und das Beste daraus gemacht haben?! Zelten im Regen im Regenwald macht absolut keinen Spaß. Der erste Tag lässt sich noch mit Spaß genießen, am zweiten Tag vergeht einem das Lachen und am Dritten, wenn du richtig durchnässt im Zelt aufwachst, hast du keinen Bock mehr. Alles ist nass, es stinkt, ist kalt, keine Dusche - kein fließend Wasser. Auch unsere Erfahrung mit der australischen Mentalität hat sich ins negative gesteigert und ich war teilweise nur geschockt und sprachlos. Dazu mehr, wenn wir wieder Zuhause sind. Nach fast 4 Std im Regen warten, kam Bruno mit seinem 13 Sitzer, V8.2l angefahren, um uns am Valley Lake (Blue Lake in Mt. Gambier, der selbst bei Regen absolut beeindruckend blau ist) einzusammeln. Es ist ein Safari Bus; quasi Cabrio. Du kannst den eigenes Wort kaum verstehen, wenn er Gas gibt (was er regelmäßig und übertrieben getan hat) bei Wind, Regen und Kälte. Zelt auf und ab bauen, Great Ocean Road bei Regen... Wildlebende Koalas, massive Wasserfälle, Kängurufleisch... Kurz und knackig: Wir hatten erfahrungsreiche Tage und waren mehr als froh, als wir gestern Abend in Melbourne angekommen sind. Dennoch sind wir froh diese Erfahrung gemacht zu haben. Unsere Gruppe war eine der Besten, die wir bisher hatten. Völlig übermüdet, taub und ziemlich erschöpft haben wir es zu Bekannten in Melbourne geschafft. Überhäuft mit Gutmütigkeit, Freundlichkeit und absolut leckerem Essen wurden wir aufgenommen. Mehr Kontrast zu den letzten Tagen hätte es nicht sein können. Wahnsinn! Nils hat eine neue Freundin gefunden - den Husky des Hauses und ich vermisse mein braunes Riesentier. Melbourne ist cool! Und die Sonne hat sich heute mal wiederblicken lassen. Morgen holen wir unseren Campervan ab, den wir uns nun noch für eine Woche gemietet haben und es geht weiter Richtung Sydney. Die Basics: Uns geht's grundsätzlich gut, wir kommen voran und das Abflugdatum rückt immer näher.

Fühlt euch gedrückt!

Breakdown in Millicent

Samstag, 16.11.2013

Hello to Germany!

Eine nicht so schöne Situation verschafft uns gerade die Zeit mal einen ausführlichen Eintrag hier zu gestalten. Dazu aber später mehr...

Nach der Whitsunday Tour haben wir uns noch ein wenig weiter Richtung Norden gemacht. Das Wetter ließ deutlich nach.In Townsville angekommen: Regen. Richtig schöner und kräftiger australischer Regen. Es hat die ganze Nacht wie aus Eimern geschüttet und auch am nächsten Tag nicht aufgehört. Über Nacht hat es am Kofferraum ins Auto geregnet, da wir eine Wolldecke zwischen die Tür klemmen, um es hinten abzudunkeln. Auch vorne im Fahrerbereich war der komplette Boden durchnässt - warum auch immer. Somit fiehl der Trip und meine letzte Chance nochmal am Great Barrier Reef zu schnorcheln ins Wasser. Wir hatten 1-2 Tage auf Magnetic Island eingeplant. Somit ging es dann recht zügig noch etwas weiter hoch und leicht landeinwärts, wo wir in einem Nationalpark in unsere Schwimmsachen gesprungen sind, um im Regen durch den 'Regenwald' zu Wasserfällen zu wandern und noch eine Runde zu schwimmen. So lässt sich ein Wald ganz anders wahrnehmen. Der Regen hörte dann am nächsten Tag auf. Das Auto hat gemufft und wir steuerten das Outback an. Vorher haben wir nochmal den Paluma Nationalpark mitgenommen und sind in super coolen RockSlides schwimmen gegangen. Je höher wir gefahren sind, desto wärmer wurde es. In Charters Tower haben wir zwei Maschinen Wäsche im Waschsalon gewaschen. Während wir im Park Essen gekocht und gegessen haben, haben wir unsere Wäsche rund ums Auto verteilt und Nils hat eine Leine vom Baum zum Auto gespannt. Sehr praktisch. Nach dem Essen ist Nils eine Abwaschmöglichkeit suchen gegangen und ich habe unseren Kram am Auto langsam zusammengeräumt. Bis ich eine Frau wahrgenommen habe, die Fotos von mir gemacht hat. Diese Frau war äußerst verbittert und sagte, dass sie die Polizei gerufen hätte, damit sie mir einen Strafzettel geben etc... Mir ist bis 20 Minuten nach der Begegnung keine Polizei über den Weg gelaufen.

Weiter ging's Richtung Mount Isa. Im Outback.haben wir größtenteils auf Rastplätzen am Highway übernachtet. Oft ohne Toilette und fließend Wasser. Die ersten zwei Tage sind wir kaum ohne Klimaanlage gefahren und ab Mittags konnte man sich draußen kaum noch länger als eine halbe Std aufhalten. Selbst der Wind war eine absolut heiße Brise. Die längste Strecke sind wir am Tag drei gefahren mit 970km. Dann hat sich der Körper allerdings etwas an das Klima gewöhnt und wir haben versucht so viel wie möglich ohne Klimaanlage zu fahren. In der Nähe vom Kings Canyon haben wir satte 38$ bezahlt, um unser Auto auf dem Campingplatz zu parken mit vielen Dingos. Wir sind im dunkeln angekommen und vor Sonnenaufgang schon wieder gefahren, um auf den Kings Canyon zu klettern. Recht passend war das Wetter an diesem Tag eher bewölkt, stürmisch mit leichtem Regen. 6km sind wir insgesamt bei dieser Tour gelaufen, die sehr cool mit schwindelerregenden Ausblicken war. Am selben Tag ging es weiter zum Uluru. Den Sonnenuntergang haben wir uns bei den beeindruckenden Olgas angesehen. Übernachtet haben wir auf dem Alice Springs Resort, wo ich mich alleine für 18$ eingecheckt habe. Wir sind wieder im Dunkeln angekommen und vor Sonnenaufgang gefahren, um diesen am Uluru genießen zu können. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie kalt es war!! Aber absolut schön. Anschließend ging es zur Wanderung um den Uluru mit 10km, war ganz nett - aber nicht allzu spektakulär. Nach dieser Wanderung musste zum ersten Mal ein Mittagsschlaf für uns her. Im Auto, vor dem Uluru. Auch den Sonnenuntergang haben wir uns nicht entgehen lassen und haben uns dann auf den Rückweg gemacht und auf einer Restarea übernachtet. Das Outback war doch recht anders, als wir es uns vorgestellt hatten. Die Landschaft war relativabwechslungsreich und gar nicht allzu langweilig. Vor allem, wenn man etwas in die Nationalparks gefahren ist, hat man ein eiskaltes Becken zwischen Bergen zum abkühlen gefunden. Ein paar nette Strecken um unseren Geländewagen zu testen haben wir auch gefunden.. Das Benzin war unglaublich teuer! Die Aborigines, die man auf der Straße gesehen hat, haben mir eher ein unwohles Gefühl gegeben und sahen sehr ungepflegt aus. Unsere Fliegenschutzhüte sind zum Einsatz gekommen!

Schon ziemlich schnell auf dem Weg aus dem Outback Richtung Port Augusta wurde es kälter. Richtig kalt. Wir frieren hier aktuell bei 20 Grad. Nächster großer Stop war Adelaide. Dort haben wir zwei Tage verbracht und jetzt sind wir gerade auf dem Weg nach Melbourne über die Great Ocean Road. Wenn wir denn weiterfahren könnten. Gestern wollten wir endlich mal wieder mit dem Auto am Strand fahren. Die Touristeninfo hat uns Karten und alles weitere gegeben, aber keine richtigen Auskünfte zum Sand. Wie weich er ist und wie die Strecke generell aussieht. Wir hatten allerdings auch nichts wirklich schwieriges erwartet und sind dann los. Schon auf dem Weg zum Strand hatte ich angemerkt, dass das Bett hinten auseinanderbricht. Die erste richtige Sanddüne steht an und beim 3. Versuch rüberzukommen blieben wir richtig stecken und lagen auf. Zack raus, Reifen freibuddeln und alles was geht. Ich wollte dann rückwärts fahren, Nils vorwärts und er hat gewonnen. Bei der nächsten Düne hab ich mir das ganze schon von außen angeguckt, wie Nils in dem absolut weichen Sand runter zum Strand gedonnert ist. Da wären wir definitiv nicht wieder hochgekommen! Selbst am Strand war der Sand super weich, obwohl Ebbe war. Etwas entfernt haben wir dann Angler gesehen, die ihr Auto erst gar nicht runtergefahren haben. Mit gut zureden und 5 Versuchen haben wir das Auto am nächsten Ausgang hochbekommen. Dahinter wartete dann nochmal eine Düne, mit etwas festerem Weg. Dabei hat es uns zerrissen! Der Motor macht komische Geräusche, das Auto geht fast aus. Hatte ich schon erwähnt, dass wir absolut voll mit Sand waren durch das freibuddeln und dem Wind?! Ja, auch im Auto war alles voll mit Sand. Planänderung: Die Angler teilten uns mit, dass auf den Campingareas gerade sehr viele aggressive Schlangen sind (hohes Gras, Brutzeit) und wir lieber zu dem fahren sollten, wo sie auch campen. Alles klar zum Bier verabredet! Zweite Planänderung: Wir fahren aus dem Nationalpark und parken direkt vor der nächsten Werkstatt, wo wir auch übernachtet haben. Australier nehmen alles entspannter und als auf einem Samstag um 9.30h noch keiner da war sind wir zur nächsten Werkstatt gefahren. Dieser Mann sagte nach einem kurzen Blick, dass wir auf jeden Fall noch in die nächste Stadt fahren können (130km) und die Wahrscheinlichkeit, dass die das reparieren können größer ist. Nach 20km Fahrt wurde das Geräusch immer schlimmer. In Millicent sind wir auf die nächste Werkstatt gefahren, wo jmd zu sehen war. Unser Traktor war schon von weiter weg zu hören und schon aus der Werkstatt wurde uns entgegen gerufen, dass wir uns gar nicht gut anhören. Da sie nur mit Kleinmotoren arbeiten, konnten sie uns nicht helfen. Sie haben uns jedoch wärmstens ans Herz gelegt nicht weiterzufahren, am Montag zur Werkstatt gegenüber zu gehen und uns einen Caravanpark empfohlen. Genau dort befinden wir uns jetzt, sitzen fest und hoffen. Wir genießen den Strom, fließend Wasser, warme Dusche und ein richtiges Bett mit Küche. Was schlimmeres hätte wohl kaum passieren können.

Wir halten euch auf dem Laufenden, ob wir ab Montag dann zu Fuss weiterreisen.

Alles Liebe zu Euch!

Aktualisierung Nr. 1: Der Motor ist am Ende und wenn wir mit dem Auto weiter wollen, muss ein neuer her. Wir sind in der Mitte zwischen Adelaide und Melbourne im Nichts! Kein Bus, kein Zug, kein Motor, der passt, schnell hier wäre und vor allem noch einigermaßen bezahlbar. Wir wissen noch nicht, wie es weiter gehen wird. Neues Auto erscheint momentan als preiswerteste und schnellste Variante...

Aktualisierung Nr 2: Wir könnten ein ganzes Kapitel über die letzten Tage schreiben und sogar hier in der Zeitung kann ich mir unsere Story vorstellen. Das halbe Dorf ist involviert. Alle wollen helfen. Heute hat sich alles zugespitzt und entschieden. Wir verkaufen Homey für einen Apfel und zwei Eier. Ihr müsst euch vorstellen, dass hier seit Sonntag immer spontan irgendwleche Leute vor unsere Hütte zum Auto vorgefahren sind, um es sich anzugucken - versuchen zu helfen und teilweise ein Angebot abgegeben haben bis gestern 22.30h. Heute ging es dann wieder weiter.. Der (Jim), bei dem wir die Reparatur durchgeführt hätten lassen, hat unmengen von Telefonate für einen neuen Motor gemacht - den er nicht besorgen konnte. Er hatte zwar ein Angebot zum Auto abgegeben, aber schien nicht weiter im Kauf, sondern nur in dem ganzen Auftrag interessiert zu sein. Gestern Abend haben wir Homey dann ins Internet gestellt, wo sich auch Leute gemeldet haben. Mit einem habe ich dann heute den Deal abgeschlossen, allerdings noch nichts handfestes gemacht. Aber bei ihm hätte ich Homey am liebsten gelassen. Er hätte sich den selber wieder fit gemacht für seine Familie. Nils hat dann dem Jim per Telefon gesagt, dass wir das Auto verkauft haben. Er ist am Telefon richtig ausgerastet und ist vor allem ausfallend und unfreundlich geworden. Anschließend ist Nils laufen gegangen, um den Kopf frei zu bekommen. In der Zeit ist wieder ein Typ (Dean) hier vorgefahren, um sich das Auto anzugucken etc. Während wir am Auto waren, kam Jim hier wieder vorgefahren und hat mich dann persönlich fertig gemacht, bis ich in unsere Hütte bin, um nicht vor ihm in Tränen auszubrechen. Zum Glück war ich nicht ganz allein und Dean hat meinen Part der Verteidigung etwas übernommen. Ende der Geschichte: Dean ist zu Jim gefahren, um den zu beruhigen. Als alles spannende vorbei war, kam Nils vom laufen wieder und fand mich wieder halbgefasst vor. Kurz darauf kam Dean wieder und hat den Typen, mit dem ich den Deal gemacht hatte am Telefon abgesagt. Somit kommt es jetzt zum Deal mit Jim, alle rund herum sind glücklich (nur wir nicht) und im Dorf ist wieder Frieden. Als wären wir nicht schon genug in einer miserablen Situation gewesen. Steigt ihr noch durch? Wir bald auch nicht mehr. Eins ist sicher, dass unsere Zeit davon läuft, die Situation nicht zu retten ist und wir unseren Homey für viel zu wenig Geld mit all der guten Ausrüstung bei Jim lassen müssen. Wir lassen uns davon natürlich nicht entmutigen!! ;) Donnerstag geht es mit einem Mietauto weiter... und Jim, den würde ich am liebsten nicht wiedersehen wollen, aber ein Foto von ihm müssten wir ja schon noch machen?!

Aktualisierung Nr 3: Homey wurde gestern Abend abgeschleppt vor unserer Hütte. Nach allen Niederschlägen kam gestern eine gute Nachricht! Uns nimmt heute eine Gruppe auf, die bereits von Darwin quer durch Australien reist und jetzt auf dem Weg nach Melbourne ist. Wir werden gleich in das nächstgrößere Dorf hier gebracht und dort werden wir dann abgeholt. Ich hoffe, dass sie uns auch mit unserem ganzen Gepäck mitnehmen. Wir freuen uns schon auf das Abenteuer!

Outback Luxus für 39$ die Nacht.

Hallo von den Weltbummlern

Freitag, 01.11.2013

Hallo ihr Lieben!

Endlich schaffen wir es mal etwas mehr von uns hoeren zu lassen! Hoffentlich klappt es auch hier ein paar Bilder hochzuladen. Aber spaetestens zu Weihnachten praesentieren wir euch unsere unmengen an Fotos. Denn es ist fantastisch! Wir haben schon eine Menge gesehen und sind aktuell in Airlie Beach. Das Reisen mit dem Auto klappt gut und bisher gab es noch keinen Zwischenfall. Wir geniessen das OffRoad fahren und versuchen moeglichst viele Straende und Nationalparks mitzunehmen. Und die kalten Duschen sind bei den Temperaturen hier sehr angenehm.

Unser erster richtiger Trip, den wir gebucht haben ging nach Fraser Island. Der ganze Trip war das Geld nicht wirklich wert, aber wir haben das Beste daraus gemacht und empfehlen jedem eine 1Tagestour zu buchen oder ein Auto zu mieten, um ueber die Insel zu brettern. Mit unserem eigenem 4wd wollten wir es nicht wagen (was auch die richtige Entscheidung war). Bevor es losging haben wir die erste Nacht im Hostel geschlafen mit 6 weiteren Personen. Fazit: Wir bevorzugen unser Auto, aber war nett das HostelGefuehl mal mitzuerleben. Am naechsten Morgen ging es dann los mit 4 Autos und jeweils voll besetzt mit 8 Personen. Der Fahrer wurde dann immer durchgetauscht. Die meiste Zeit sass ich im Kofferraum, wo ich mir regelmaessig den Kopf oben an der Decke und den Hintern gestossen habe, weil alles durch das Auto fliegt. Macht auch Spass, aber irgendwann ist auch genug. So haben wir uns auf zum Lake Mckenzie gemacht, der etwas enttauschend war. Danach ging es ins Camp, wo weitere 100? junge Leute genaechtigt und gefeiert haben. Schon am ersten Abend hat sich eine andere Gruppe an unserem Essen vergriffen und wir hatten kein Gemuese mehr zum kochen. Gruppenweise wurden Lebensmittel und Rezepte bereitgestellt fuer die 2,5 Tage. Kochen in der Gruppe hat sich auch nicht als einfach herausgestellt und an dem Alkohol, den man sich selber mitgebracht hat, haben sich ebenfalls andere Leute bedient. Hoehepunkt war dann, dass wir am letzten Tag komplett gar keine Lebensmittel hatten und wir waren etwas froh, als wir wieder bei Homey waren. Das Beste war das schwimmen im Freshwater Creek und im Wabby Lake. Und das Gefuehl auf einer Insel zu ubernachten, wo drei der gefahrlichsten Schlangen der Welt leben und ebenso Spinnen. Schlangen sind uns keine begegnet, aber eklige riesige Spinnen, wenige Dingos (unser Camp war Dingo gesichert), einige tote riesige Schildkroeten, Wale im Meer und Delfine. Im Meer durften wir aufgrund der Quallen und Haie nicht schwimmen.Als wir von Fraser wieder da waren sind wir nochmal 30km zurueck gefahren nach Tin Can Bay, um morgens um 8h wildlebende Delfine zu treffen. Zwei Stueck waren auch da. Faszinierende Tiere. Danach sind wir wieder Richtung Norden gefahren und haben erstmal bisschen gechillt bei dem ganzen Stress hier. ;) Nils hat seine Haengematte aus Dtld mitgebracht und die hat ihren ersten Einsatz bekommen. Am naechsten Strand haben wir dann unter Palmen relaxed, waehrend wir unser Auto entscharft haben. Irgendwelche Tiere haben wir wahrscheinlich aus Fraser oder dem Hostel mitgebracht, die uns nachts attackiert haben. Zum Glueck nicht schlimm und nach einer Tour Insektentoetungskram ist nun alles wieder gut. Dann ging es weiter nach Agnes Water, 1770 wo wir unser Talent fuer das surfen rausgelassen haben. Wir haben uns nicht allzu schlecht geschlagen und Nils stand auch ein paar Mal auf dem Brett fuer wenige Sekunden. Ich hab es ganze zwei mal geschafft mich laenger drauf zu halten. Unser Surflehrer ist erst gar nicht ins Wasser mit seinem Brett, weil die Wellen so schlecht waren. Aber es hat schon super Spass gemacht. Allerdings habe ich meine kompletten Oberschenkel und Arme dabei verbrannt. Zwei Tage zuvor hatte Nils sich am Fuss bisschen verletzt, als er am Strand in einen Ast/Baumstamm gesprungen ist. Am darauffolgenden Tag hab ich mein Bein an Austern im Wasser bisschen aufgeschnitten, um ihn nicht so alleine zu lassen. Wie ihr seht passen wir gut auf uns auf. Ein weiteres Highlight war dann im Eungella Nationalpark. Wir haben eine Wanderung bei bruetenden Temperaturen gemacht und wurden mit einem Bad im eiskalten Wasserfall belohnt. Auf dem Weg haben wir unmengen von Fledermaeusen gesehen und knallblaue Schmetterlinge. Ueberall laufen kleine Lizards ueber den Weg, aber noch immer keine Schlange. Die erste Schlange, die ich gesehen habe, habe ich direkt ueberfahren. Unabsichtlich. Es war dunkel und ich habe sie einfach nicht frueher gesehen. Dabei war das schon eine Grosse. Jetzt gerade kommen wir von unsere Whitsunday Tour wieder und es war fantastisch, so richtig wie Urlaub. Wir hatten etwas Angst nach unserer Fraser Island Tour. Wir waren 25 Personen auf dem Boot. Mit 8 Leuten in einer Kabine. Es war alse sehr eng, aber dort haben wir ja nur geschlafen. Die restliche Zeit haben wir am Whithaven Beach gebracht, auf dem Deck des Bootes, schnorcheln, tauchen, essen. Wir haben zuvor und fast ueber die ganze Zeit Reisetabletten genommen, so wurde auch keiner seekrank. Nils und ich haben unseren ersten Tauchgang im Great Barrier Reef gewagt. Kurzzeitig war ich nicht sicher, ob ich das ueberleben werde und mich eine Panikattake auf schnellstem Wege wieder aus der Tiefe befoerdert. Schon bei dem Basics am Strand konnte ich mich kaum unter Wasser halten, weil ich so panisch geatmet habe. Da war ich schon kurz davor nicht weiterzumachen. Dann ging es los ins Reef und ich konnte mich einfach nicht entspannen. Angst und Panik waren zu gross. Zeitweise konnte ich den atemberaubenden Anblick und das Gefuehl geniessen, aber in der naechsten Minute wurde ich wieder panisch. Also hat mich der Tauchlehrer an die Hand genommen und mir damit ein sicheres Gefuehl gegeben. Er durfte mich allerdings auch nicht mehr loslassen. Nils konnte es hingegen super geniessen und war bei dem zweiten Tauchgang wesentlich entspannter und konnte das Gefuehl der Schwerelosigkeit aufnehmen, waehrend ich oben fleissig geschnorchelt bin. Eine unglaublich schoene Moeglichkeit die Natur und den Ozean so zu erleben und zu sehen. Die Korallen sind unglaublich vielfaeltig und ebenso viele verschiedene Fische schwimmen mit, um, ueber, unter und neben einem. Ein paar Schildkroeten haben sich auch blicken lassen. Die Crew und auch die anderen Leute waren einfach super cool und entspannt. Das Essen war super und es war einfach das komplette Gegenteil von unserer Fraser Tour. Das sind nun grob unsere Highlights bisher. Nun sind wir wieder an Land, steigen gleich in unser Auto und machen uns weiter auf in Richtung Norden. Wahrscheinlich wird es wieder etwas dauern, bis wir wieder mehr von uns hoeren lassen.

 

Alles Liebe aus der Ferne

Nils & Sarah

Ready to go!

Samstag, 12.10.2013

Unfassbar! 8 Monate liegen nun schon hinter mir, die ich in Sydney gelebt habe und in denen ich die australische Kultur näher kennenlernen durfte.

Gestern Morgen ging es dann zum Flughafen, wo ich vor 8 Monaten das erste und bis dato auch letzte Mal gewesen war. Homey und ich haben aber gut hingefunden. Als ich dann am Ausgang stand und auf Nils gewartet habe ging plötzlich nichts mehr. Alle Momente gingen mir durch den Kopf und was - wenn wir uns so verändert haben, dass wir nicht mehr zusammen reisen können? Ich gehe doch immer vom schlimmsten Fall aus. Die Menschen um mich herum haben mich schon etwas mit Sorgen betrachtet, da ich kaum atmen konnte, die Tränen zurückhalten musste und auf und ab gelaufen bin. Ihr könnt euch mich bestimmt genau in der Situation vorstellen. Als ich ihn dann sah sind die Tränen gelaufen-vor Freude. Sprechen konnte ich allerdings nicht! Und es hat auch ein paar Stunden gedauert, bis ich realisiert habe, dass er wirklich hier ist. Wir sind dann erstmal direkt an die nahliegenden Strände hier gefahren und haben dort einige Zeit verbracht. Danach haben wir das Auto etwas auseinander genommen und alles unter die Lupe genommen. Nils hat nichts großes zum bemängeln gefunden und ist vorerst zufrieden (sogar ein wenig begeistert) mit meinem Auto-Shopping. Das Fahren überlässt er erstmal mir. Abends gab es dann super lecker BBQ mit übergroßen Steaks, Wein, Whisky und allem, was ein gemütlicher Abend bedarf. Zusammen mit den Eltern von Kim. Ich bin allerdings ganz verwirrt mit dem Englisch und Deutsch nun.

Heute ging es dann in die Stadt und gleich werden die letzten Besorgungen für morgen erledigt. Morgen früh soll es losgehen. Unser erster Stopp wird irgendwo in Höhe Hawks Nest sein. Über die folgende australische Handynr. könnt ihr uns erreichen, insofern wir Netz haben. Aber das sollte für die ersten 2-3 Wochen der Fall sein, wenn wir an der Ostküste entlang reisen. +61 415188674 Wir werden versuchen euch hier auf dem Laufenden zu halten. Ich bin ganz gespannt und es muss nun auch wirklich losgehen.

Lasst es euch gut gehen. Ganz viel Sonne und alles Liebe von den Weltenbummlern!

Nils&Sarah

Three more days left

Montag, 07.10.2013

Hallo ihr Lieben,

nun sind wirklich meine letzten Tage hier angebrochen. Am Freitag bekomme ich lang ersehten Besuch und am Sonntag soll unsere Reise losgehen. Geplant ist, dass wir in Sydney starten - hoch die EastCoast bis Townsville, dann ins Innere Australiens über den Mount Isa zu Alice Springs, Kings Canyon, Kata Tjuta (die Olgas), dem Uluru und dann runter Richtung Süden - über die Great Ocean Road zurück nach Sydney. Das werden rund 9.000 - 10.000km in 7,5 Wochen sein. Homey habe ich heute gewaschen und einen Ölwechsel + Rundum-Ckeck letzte Woche machen lassen.Kann losgehen!

Die letzten Tage waren doch recht turbulent. Zum einen emotional und schön und zum anderen ist es einfach genug nun. Die Mutter der Familie hat mir letzten Sonntag ein wunderbares Video, über meine Zeit mit der Familie hier, als Dankeschön gegeben. Wenn ich zurück bin, werde ich es euch zeigen. Tränen konnte ich dann schwer unterdrücken. Ich bin einfach wirklich eine wahnsinns lange Zeit hier in der Familie und die Jungs sind mir richtig ans Herz gewachsen, sowie ich ihnen. Seit zwei Tagen ist das neue Aupair aus England hier und wir beide sind extrem unterschiedlich. Das macht die ganze Situation für mich nur klarer, dass das Ende erreicht ist. Verrückt. Traurig und glücklich zugleich.

Ansonsten ist bei mir nichts außergewöhnlich, spannendes passiert. Ihr habt sicherlich von der "Fleet Review" mitbekommen. Das Event war DAS Highlight an diesem Wochenende. Vielleicht wurde im Fernsehen darüber berichtet. Es sind bedeutende Navy Schiffe in den Hafen eingefahren sowie Helicopter ihre Show am Himmel gezogen haben. Straßen waren gesperrt, bedeutende Musiker sind aufgetreten und die Stadt war übervoll mit Menschen. Schade nur, dass ich arbeiten musste und die Hosteltern sich selber das Vergnügen gemacht haben dieses Event zu genießen. Das Feuerwerk am Samstag soll größer gewesen sein als das an Silvester an der Harbour Bridge.

Ich hätte nicht gedacht, dass das Wetter hier so extrem wechselhaft ist. Gestern hatten wir knapp über 30 Grad, heute wieder unter 20 bzw. knapp 20 Grad und ich habe meine lange Hose wieder aus meinem Gepäck geholt, die ich letzte Woche schon eingepackt hatte - für Deutschland. So langsam kommt Freude auf Heimat, Familie und Freunde auf.

Liebste Grüße in die Heimat! :-*

Sonntag! Es ist schon Mitte September.

Sonntag, 15.09.2013

Ihr Lieben,

Frühling! Bisschen verrückt ist es schon diese Blumen hier im September blühen zu sehen.

Es verbleiben nun nur noch 4 Wochen, die ich hier in der Familie bin, 3,5 Wochen bis Besuch aus Dtld. eintrifft und ca. 2 Wochen, bis das neue AuPair hier sein wird.

Es fühlt sich ganz komisch an gerade. Nachdem ich in meinem vorletzten Blogeintrag mal etwas mehr ausgepackt hatte, waren die letzten Tage und Wochen sehr verändert. Die Mutter der Familie war eine Woche in Perth und der Vater ist aktuell noch eine Woche in London - da ist er schon seit einer Woche. Die Kinder wurden größtenteils aufgeteilt. Zwei der Jungs waren länger bei ihrem Vater, die Großeltern waren dann für ein paar Tage hier und ich hatte ein Wochenende frei. Das habe ich diesmal genutzt, um Sydney bei Nacht bisschen mehr zu erleben. Die Stadt ist nämlich verdammt cool und der Abschied von ihr wird mir etwas schwer fallen. Zudem war das Wetter einfach bombastisch gut und ich habe zum ersten Mal im Meer gebadet. Na ja, eher mit den Wellen gekämpft, als gebadet. Mein Lieblingsstrand hier in Sydney hat auch die stärksten Wellen. Somit sind immer mindestens 30 Surfer im Wasser, die ihr Bestes geben. Mit den Großeltern habe ich lecker Dinner und Wein genossen sowie vertiefende Gespräche geführt - über die Familie, aber auch über unsere Reiseroute! Der Großvater fährt selbst einen 4wheel (natürlich ein viel schickeres und besseres als ich) und kennt sich damit also bestens aus. Da die beiden auch schon viel in Australien gereist sind, haben sie viel zu erzählen und sind einfach super nett und entspannt. Schön war's mit den beiden!

Bevor sich der Vater der Familie nach London auf den Weg gemacht hat, haben wir im Garten gecampt. Abends haben wir BBQ gemacht, Marschmellows im Lagerfeuer und gemütlich Wein genossen. Das war auch ein richtig schöner Familienabend-sowas machen wir hier leider viel zu selten. Die Jungs haben draußen im Zelt geschlafen und der Vater auf einer Liege unter freiem Himmel. Wenn man in der Army ist, ist das ja nichts. Da die Jungs direkt vor meinem Fenster gezeltet haben, war ich morgens ab 5h wach - kein Problem, da ich sowieso um 6h hätte aufstehen müssen zum Arbeiten und länger als 7h schlafen muss ich erst wieder lernen. Nach wie vor ist es so, dass die Kinder immer von den Erwachsenen getrennt essen - was ich zum einen gut finde, da wir Erwachsenen beim Dinner dann entspannen und runterfahren können, aber zum anderen bin ich es einfach so gewohnt, dass die ganze Familie zusammen isst - was ich auch wichtig finde. Das kommt hier vielleicht einmal im Monat vor, wenn ein besonderer Tag ist. Am nächsten Abend ging es dann zum Football Spiel ins Stadion. Das erste Football (Rugby) Spiel für die Jungs sowie für mich. Die Mutter blieb mit dem Baby Zuhause und ich muss sagen, dass ich es spannender finde als Fussball. Es gibt einfach mehr zu gucken... Muskelpakete! Bis zum Ende des Spiels habe ich sogar die Regeln halbwegs verstanden und unsere Mannschaft hat gewonnen. Mehr als die Hälfte des Spiels hat der Älteste der Jungs allerdings auf meinen Beinen geschlafen - dennoch war er danach total begeistert und will seitdem immer Footy mit mir spielen. Er bringt mir also bisschen Footy bei.. ;) und es hat mich daran erinnert, dass meine Brüder früher immer so einen komisch ovalen Ball hatten.

Camping Football! Go Rabbitohs!

 

Bike ride!

Dieses Woche habe ich Blumen im Vorgarten gepflanzt und Freitagnacht zusammen mit der Mutter die Küche gestrichen. Zuvor waren wir zu dritt beim Italiener gemütlich essen und dann haben wir bis 1.30h nachts gestrichen. Mit Erfolg!  Heute Morgen ging es dann spontan zu Ikea. Das ist auch ganz anders als in Dtld. Hier sind die Läden jeden Sonntag geöffnet, was solch spontane Aktionen möglich macht. Die Mutter lebt es sehr aus hier gerade freie Hand ohne Ehemann zu haben und wir sorgen für ein wenig Veränderung im sowie ums Haus. Ich war schon etwas über das häufige "Danke" der Mutter in den letzten Tagen positiv überrascht. Bevor wir essen gegangen sind fing sie damit an, dass sie mich doch sehr vermissen wird, ob ich nicht einfach für immer hier bleiben mag - sie würden mich doch adoptieren wollen ;) Es ist schön das zu hören und wir sind wirklich eng zusammen gewachsen hier. Im moment ist es einfach schön. So ein Wochenende frei zwischendurch tut mir einfach gut - wenn ich Zeit habe auf super schöne Märkte zu gehen, abends in eine Bar zu gehen - Freunde zu treffen, meinen Aufenthalt hier genießen kann. Gestern Abend habe ich nur bis 19h gearbeitet und habe es dann endlich zum Feuerwerk in Darling Harbour geschafft! Das findet jeden Samstag Abend statt und ich hatte bisher keine Zeit es mir anzugucken - jetzt wird die Zeit knapp all das noch unterzubekommen! Und es hat sich gelohnt. Das Feuerwerk war spitze, wir haben dann direkt deutsche Backpacker kennengelernt und sind mit denen in eine Bar auf zwei Bier. Nichts mit feiern gehen - meine Nacht war ja um 6h wieder vorbei und ich war froh, dass ich ein Zuhause hier habe und kein Bett in einem 10ner Raum im Hostel für 29$ die Nacht.

Wie ihr seht ist bei mir alles gut und ich freue mich, dass es hier in der Familie zum Ende hin doch nochmal so herzlich wird - so wie mein erster Eindruck eigentlich war. Vielleicht bin ich auch entspannter und ausgeglichener, weil das Ende so nah und absehbar ist.

Von meinem Strafzettel gibt es noch keine Neuigkeiten. Ich habe mich online an die Polizei aus NSW gewendet, alles ausgefüllt, alles erklärt und darum gebeten von der Strafe anzusehen. Ich kann es mir nicht vorstellen, aber so hab ich es wenigstens versucht. Die Mutter der Familie hat hier gerade ein ähnliches Problem mit der Polizei. Der Vater wurde mit ihrem Auto geblitzt und sie hat im April darüber bescheid gekommen - ohne Foto. Die Strecke passte zu ihrer Strecke und sie hat einfach bezahlt. Letzte Woche (es ist September) kam ein Brief mit Foto, welcher besagt, dass sie betrogen hat - da sie nicht die Fahrerin war und soll eine unglaubliche Menge an Geld zahlen... Mit der Polizei ist hier nicht zu spaßen. Die haben hier auch gerade so ein neues elektronisches System. Möglichkeiten einer Straftat werden einem bestimmten Ton zugeordnet und wenn sich diese in einem bestimmten Umkreis zum Polizeiauto befinden ertönen die passenden Töne dazu und die können alles über Computer etc umgehend aufspüren. Keine Ahnung, wie das wirklich funktioniert, aber mich haben sie wohl auch so aufgespürt. Die versuchen aus allem und jedem Geld zu holen - und zwar übertrieben viel Geld. Man sieht sie auch an jeder Ecke lauern oder in Aktion mit Passanten, Fahrradfahrern, Autofahrern...

Ich hoffe Euch geht es gut und der Herbst ist nicht allzu grau.

Alles Liebe aus Sydney! xxx

Wenn dir das Leben Zitronen schenkt frag nach Salz und Tequila!

Sonntag, 25.08.2013

Ach Leute.

Heute wäre ich doch tatsächlich gerne einfach in meinem gewohnten Alltag. Zu Hause. Bei euch! Vom Wetter her sollte der Unterschied aktuell nicht allzu groß sein.

Wir, die Koreanerin und ich, haben unseren Wochenendtrip spontan verkürzt, da das Wetter am Freitag nicht gut war und wir am Samstag Nachmittag schon alle Orte besucht hatten, die wir uns ausgeguckt hatten. Zudem war ich einfach total erledigt von der Woche und den ganzen Tabletten, die mir die Familie hier gegeben hatte. Ich habe also noch keinen Arzt besucht, aber diese Hautirritation breitet sich vorerst nicht mehr weiter aus. Ich muss sagen, dass mir die nördliche Küste von Sydney auch besser gefallen hat. Unser erster Stop war dann in Kiama. Dort ist es wirklich niedlich, fein, schön - leider war das/der Blowhole nicht aktiv. Weiter ging's landeinwärts nach Berry und Kangaroo Valley, wo wir Freitagnacht geschlafen haben. Auch diese beiden kleinen Dörfer sind goldig. Wäre ich Beifahrerin gewesen, wäre mir definitiv schlecht geworden bei den auf und ab und kurvigen Bergfahrten.

Samstag morgen ging es dann weiter zu den Fitzroy Falls. Dies erinnerte sehr an die Region der Blue Mountains, wobei diese eindeutig mehr beeindruckend waren.

Fitzroy Falls

Nächster Stop war an zwei wirklich schönen Stränden mit unglaublich weißem Sand. An der nördlichen Küste von Sydney ist der Sand viel rötlicher.

Hyams Beach

Wir hatten uns dann gerade entschieden Richtung Sydney zurückzufahren, in einer kleinen, ruhigen Wohngegend - um Bream Beach/ Wrights Beach herum und dann hüpft da tatsächlich ganz gemütlich ein Känguru neben unserem Auto im Vorgarten herum. Und zack bin ich aus dem Auto gesprungen. Ich sage euch, die Beine und Füße sehen ganz schön kräftig aus. Hab mich auch nicht allzu nah rangetraut. Endlich. Das erste lebendige Känguru nach genau 6 Monaten Australien. Es gibt sie also wirklich, ganz spontan. Einfach so. All die Schilder haben schon ihren Sinn. ;)

Auf dieser Strecke sind uns auch mehr tote Wombats als Kängurus am Straßenrand begegnet.

Samstagabend hab ich dann ganz alleine in unserem Haus verbracht und es war wundervoll! Heute morgen (Sonntag) wollte ich dann zwei Mädels auf einem Markt in der Stadt treffen und ich habe mich mit Homey auf den Weg gemacht. Nach 15 Minuten Parkplatzsuche war dann die Polizei hinter mir mit ihrem bunten Licht an und sie folgten mir ein paar Minuten. Bis sie hubten und ich dann auch endlich verstanden habe, dass sie mich meinen! Mein Herz ist dann natürlich schon mal eine Etage tiefer gerutscht, da ich nicht mal in Dtld eine Polizeikontrolle mitgemacht habe. Nach den üblichen Fragen kam dann "Das Auto ist nicht registriert!". Ich habe die ganze Situation, den Vorgang (Kauf etc.) und all das erklärt und war mir sowas von sicher, dass es registriert ist. Ende: Ein Strafzettel über 600$! Herzlichen Glückwunsch zum Sonntag. Zu mal ich auch 10 mal bei den verschiedenen Stellen war, um immer irgendwas zu bezahlen und nochmal zu überprüfen. Eigentlich sollte ich das Auto direkt dort stehen lassen, aber ich durfte dann noch nach Hause fahren. Angekommen hab ich alle Zettel nochmal gecheckt und ich hätte am vergangenem Montag wirklich NOCHMAL zu der einen Stelle gemusst, um wieder etwas zu bezahlen. Zum einen ist es natürlich mein Fehler, aber niemand hat mir das so explizit erklärt, dass da nochmal was kommt. Nun gut.  Auf den Strafzettel kommen nochmal Kosten für die Registration drauf (wo ich dachte, es wäre alles erledigt). Ganz generell: Der Polizist war alleine im Auto und hätte mal ein Auge zu drücken können, mir die Situation erklären und mich direkt nach Hause schicken können.. Alles andere wäre ja auch wirklich zu einfach und schön gewesen.

Euch einen schönen Sonntag und liebste Grüße! In 6 Wochen kommt das neue AuPair aus England, über eine Agentur.

Wo ist der Tequila?

8 Wochen klingen besser als 2 Monate

Sonntag, 18.08.2013

Moin moin,

vom anderen Ende der Welt! Diesmal wird es etwas persönlicher...

Saraaaah can we watch a movie? Sonntagmorgen 7h mit 3 Jungs! Der 3. schläft noch

Es verbleiben nun noch 8 Wochen - genau genommen sogar nur noch 7,5 bis ich es geschafft habe. Aktuell zähle ich die Tage und Wochen doch sehr. Es ist einfach genug und ich mag in einen neuen Abschnitt starten. Mir war vor Beginn das Ausmaß der Hausfrauen-, Mutter- und Putzrolle in dieser Familie einfach nicht klar und wenn, dann wäre ich wahrscheinlich nicht für 7,5 Monate hierher gekommen. Ich will mich nicht beschweren - das ist nur ein kleiner Einblick, wie es bei mir wirkich aussieht. Woche für Woche wasche ich mind. 10 Maschinen Wäsche, die die der Jungs und der Eltern umfasst (ohne meine eigene Wäsche) mit aufhängen, abhängen, zusammenlegen und in die Schränke räumen (mit Bettwäsche und Handtücher) räume teilweise 2 mal am Tag den Geschirrspüler aus, sauge, wische, putz die Badezimmer, die Küche, bereite Dinner vor - mache danach sauber (bei vier Jungs sieht es danach aus, als hätten sie auf dem Fussboden gegessen), bade alle Jungs, Pyjama an, GoodNight Story und ab ins Bett. Dann folgt alles nochmal mit Dinner für die Erwachsenen vorbereiten und danach sauber machen. Um 6.30h geht es nächsten Morgen dann wieder los mit Frühstück für die Jungs, Lunchbox machen, zur Schule bringen, abholen, Hausaufgaben machen, schwimmen gehen etc... Jeden Freitag- und Samstagnachmittag ab 16h UND Sonntagmorgen ab 6.30h. Es sind keine schwierigen Aufgaben, aber es macht einfach keinen Spaß mehr - es wird alles als selbstverständlich angesehen -ohne ein Danke- und ich habe bisher kein AuPair getroffen, das auch nur halbsoviel macht. Ich fühle mich auch nicht wie ein AuPair. na gut, genug jetzt! Mir geht's doch gut hier ;) 'Wir' haben übrigens auch noch kein neues AuPair gefunden. Ich sollte mich bisschen darum kümmern (was eigentlich definitiv nicht meine Aufgabe ist) und zwei Mädels waren auch interessiert, aber ich kann es nunmal wirklich nicht sehr empfehlen und bin ich auch bei der Wahrheit geblieben, was Stunden, Geld und Aufgaben betrifft. So ganz ehrlich war mein vorheriges Aupair nämlich nicht zu mir und man kann einfach bessere Familien finden, in der man mehr Zeit hat Sydney zu erleben, soziale Kontakte richtig aufzubauen, die Arbeit fair bezahlt wird und man nicht gleichzeitig eine Putzfrau ist (da normalerweise alle Familien eine externe Putzfrau haben). Sie sind alle wahnsinnig nett, ich fühle mich wohl, mag die Jungs - sie mögen mich - das ist der Grund, warum ich das auch durchziehe. Im 3. Monat hatte ich tatsächlich darüber nachgedacht Plan B einzuschlagen... Der Autokauf war der Anfang meiner Überlegungen. Es war vorher nie ein Traum von mir nach Australien zu gehen und dann zack war ich hier. Das Schicksal hat mich innerhalb kürzester Zeit hierher verleitet und ich habe mich dann entschieden das Ding hier zu rocken und durchzuziehen. Und nun hab ich es ja auch fast geschafft!

Also unsere 'German Night' war ein absoluter Erfolg und hat unglaublich viel Spaß gemacht. Wir haben wohl das beste Essen bisher gemacht. Die Mädels vor mir in der Familie haben immer ein Buffet gemacht. Wir haben uns dann entschieden ein richtiges, gemütliches Dinner zu machen. Vorspeise war Spargelsuppe, Hauptgang waren Schnitzel mit Champignonrahmsauce, Wirsing, Käsespätzle, Gurkensalat und als Nachspeise gab es Apfelstrudel mit Vanilleeis und eine Früchte-Quarkschüssel. SUPER LECKER, alle waren begeistert.

SCHNITZEL, damit kenne ich mich dank Marlies ja aus! Super Kochteam Spargelsuppe

Mittwochs habe ich den 4 Jährigen nun seit einigen Wochen alleine, wenn wir die anderen 3 zur Schule und Childcare gebracht haben. Den Tag genießen wir immer sehr und machen, wonach uns ist. Oft geht es dann an den Strand, in den Park, auf einen Spielplatz oder einfach in ein Cafe. Goldest little boy. Der ist so unkompliziert und easy going. Botanic Garden Hot Chips! Choc Milkshake

Mit 1,5 Jahren kann er alleine essen, aber noch nicht sprechen. Und auch beim baden und anziehen ist er fast stärker als ich. Noch immer quälen ihn die durchkommenden Zähne und man kann ihm nichts recht machen. Das bringt auch mich zur Verzweiflung, wenn dieses Kind einfach nur schreit und schreit, alles um sich wirft, sich auf den Boden schmeißt... Zu mal er auch immer versucht so groß zu sein wie seine Brüder und er richtig wütend wird, wenn das alles nicht klappt mit dem klettern und generell, was er sich vorstellt, weil er einfach zu klein ist! Dafür gibt er aber auch die weltbesten cuddles!

Diese Woche habe ich meine ersten Koalas gesehen - lebend! Allerdings doch im Zoo. Und sie sehen einfach wirklich so kuschelig und unecht aus. Es ging zum Taronga Zoo in Manly - sehr bekannt und sehenswert. Wir haben dort allerdings nur 2 Std verbracht und ich habe, wenn es hockommt, ein Viertel vom Zoo gesehen und es war einfach nur stressig.

Seal

Kommendes Wochenende habe ich frei, da die Eltern über das Wochenende wieder wegfahren und die Jungs aufgeteilt sind. Zwei bleiben länger bei ihrem Vater und die anderen zwei gehen zur Oma. Wahrscheinlich arbeite ich dafür die Woche über wieder mehr. Zu 90% werde ich wieder mit Homey losfahren. Dieses Mal soll es südlich von Sydney sein. Richtung Wollongong/ Kiama - die Ecke. So ganz klar ist das alles noch nicht, aber klingt gut oder? ;)

Mädels, mit Euch hier wäre es fantastisch!! Es gibt unglaublich viele schöne, kleine gemütliche Cafes und Bars.

Die Sonne strahlt seit Wochen und seit letzter Woche vermute ich eine Sonnenallergie an Füßen und Beine. Bisschen merkwürdig alles... Probiere heute eine weitere Creme aus und wenn es immer noch nicht besser wird, wird nächste Woche mein erster Arztbesuch in Down Under sein.

Ich hoffe Euch schmeckt der Sommer?!

Alles Liebe aus Sydney!! :)

Von Sydney über Newcastle nach Forster und wieder zurück!

Montag, 29.07.2013

Ihr Lieben,

ich habe mir ein freies Wochenende erarbeitet und war Freitag Mittag sowas von reif hier rauszukommen!! Also hab ich mir Homey mit Seulina, der Koreanerin, die 5 Häuser weiter wohnt, geschnappt und los ging's - ein wenig die Central coast erkunden! Und so fing es an: Eine 19 jährige Koreanerin als Beifahrerin, die mich in (nicht allzu gut verständlichem) englisch vollbrabbelt und während dessen versucht mir irgendwas auf ihrem iPhone zu zeigen, ein deutsches Navi und der Innenstadtverkehr - 6 spurig, Tunnel, Brücken, überall Schilder, viele Autos - läuft! Sydney als Stadt sehe ich nun anders, nachdem ich etwas mehr gesehen und erlebt habe und freue mich wieder zurück in der Stadt zu sein.

Ich konnte vorher immer nicht so recht verstehen, was Nils an diesem Tempomat im Auto so toll findet - nachdem ich einige km auf dem Highway zurückgelegt habe, bin ich froh, dass das Auto so ein Ding hat! :) Meine ersten Kängurus hab ich auch tatsächlich gesehen - leider tot am Straßenrand. Und zermatschte Koalas - wobei ich mir da nicht so 100% sicher bin. Wir sind zwischen 800 und 900km das Wochenende gefahren. Bis auf eine kleine Panne lief alles ohne Probleme. Licht angelassen = flat battery! Als hätte ich mich nicht wochenlang mit einer leeren Batterie beschäftigt... nach 5 Minuten war das Auto durch Hilfe eines super netten Australiers wieder gestartet und weiter ging's! Es waren so viele Eindrücke und ich hoffe, dass ich die Bilder richtig zugeordnet habe.

Pearl Beach MacMaster Beach MacMaster Beach Nobbys Beach, Newcastle Bennets Beach, Hawks Nest Bar Beach, Newcastle Bennetts Beach Have a rest! Mit dir... Myal Lake National Park, Mungo Brush Back to your soul. Sven Mile Beach, Forster Seven Mile Beach Booti Booti National Park

Das Schlafen im Auto war erstaunlich bequem und angenehm. Sogar wärmer, als in meinem Zimmer momentan. In echt ist das alles einfach viel beeindruckender und schöner! Es hat so viel Spaß gemacht sich so frei zu fühlen. Und ich hoffe, dass die nächste Gelegenheit nicht allzu lange auf sich warten lässt. By the way: Ich starte gerade in meinen 6. Monat. Noch 11 Wochen.

Ich denke an Euch! :-*

 

Letztes Wochenende Sonntag ging es mit der Familie Richtung Canberra, mehr ins Inland nach Goulburn, wo die Mutter ein V8 Race-Auto gefahren ist. Dort war es wirklich frisch!

Big Merino in Goulburn

Für kommenden Samstag plane ich hier bei uns zu Hause eine "German Night" mit 4 weiteren dt. AuPairs. Das haben wohl alle AuPairs vor mir gemacht - somit bin ich auch dran. Wir kochen typisch deutsch für die Eltern und deren Freunden. Bin gespannt!

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